| Fahrtroute: |
Von Orlando aus über den Turnpike Richtung
Norden bis zum Hwy 75. Später auf den Hwy 10 Richtung Westen.
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| Unterkunft: |
Econolodge - Live Oak,FL - einfaches Motel direkt
am Highway. Preis 52$. |
An diesem Tag - unserem letzten in Orlando - haben wir uns Sea World
angesehen. Hier dreht sich alles rund um das Thema Meeresbewohner. Dabei
werden diese nicht nur wie in einem Zoo präsentiert, sondern auch
in Show-Vorführungen eingebaut.
In
Sea World gibt es ca. zwanzig verschiedene Pavillons, bzw. Freibecken,
in denen die verschiedensten Meeresbewohner in teilweise sehr detailgetreu
nachgebildeten Umgebungen zu bewundern sind. So solltet ihr beispielsweise
die 'Wild Artctic' nicht längere Zeit besuchen, wenn ihr keine
Pullover etc. zum drüberziehen dabeihabt. Dort wird eben die Arktis
und damit auch ein wenig die Kälte simuliert.
Sehr
interessant sind natürlich die Möglichkeiten Delphine und
Rochen mit bloßen Händen zu berühren. Dazu sollte man
sich allerdings ein paar kleine Fische von einem der Verkaufsstände
holen, da die Tiere ansonsten alles tun werden, außer in eure
Nähe zu kommen. Zunächst war uns bei dem Gedanken einen Stachelrochen
zu füttern etwas mulmig, doch als diese dann wirklich ankamen hat's
Spaß gemacht. Die Delphine sind mitlerweile an die Menschenmassen
gewöhnt und lassen sich beim Füttern bereitwillig berühren.
Die
besten Shows werden bei den Seelöwen und natürlich im Shamu
Stadium bei den Killerwalen geboten. Diese Wale machten Sea World erst
berühmt. Bei der Show in einem großen Stadion werden wirklich
tolle Gags gebracht. Wundert euch nicht, warum die ersten 13(!) Reihen
mitten in der Show auf einmal freiwillig geräumt werden - das ist
der Zeitpunkt, an dem Shamu (die heissen alle so) die Welle machen darf!
Ach ja - ein Fahrgeschäft gibt es natürlich auch noch. Was
könnte es anderes sein als eine Wildwasserbahn in der ihr durch
die Ruinen von Atlantis gleitet. Versucht doch mal ganz vorne in eurem
Boot zu sitzen... !
Jetzt hatten wir endgültig unser Pensum an Orlando-Freizeitparks
erfüllt, obwohl es durchaus kein Problem wäre dort zwei abwechslungsreiche
Wochen zu verbringen. Uns fehlten noch Attraktionen wie die Universal
Studios, Wet'n Wild oder Gatorland. Aber wir wollten ja noch 'mal eben'
quer durch 10 weitere Bundesstaaten bis zum Pazifik weiterfahren! Eine
kurze Strecke bis in den Norden Florida's haben wir an diesem Abend
auch noch geschafft.
