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Tag 17 - 11.Mai
Mesa Verde & Mexican Hat

Fahrtroute:
Von Cortez zunächst den Hwy 160 Richtung Süden an Foru Corners vorbei. Bei Mexican Water nach Norden bid zum Hwy 163. Diesen in westlicher Richtung bis Mexican Hat.
Unterkunft:
wunderschön gelegenes Blockhaus-Motel - Mexican Hat,UT - ordentliches Motel am Hwy 163 am Ortsrand. Preis 50$.

Cliff PalaceDa die Fahrt innerhalb des Mesa Verde Parks bis zum Visitor Center ca. 30 Minuten dauert, sind wir an diesem Tag bereits um 7:00 gestartet. Auf dem Hinweg haben wir die Gelegenheit genutzt und beinahe alle Outlooks und Viewpoints nahezu menschenleer vorgefunden. Aber Vorsicht: der höchste liegt immerhin 2521 Meter hoch - die Temperaturen waren nahe dem Gefrierpunkt!

Cliff PalaceDer Mesa Verde Park ist eigentlich ein Hochplateau, das von tiefen Canyons durchzogen ist. Auf dem Plateau und in den Steilwänden der Canyons lebten vor ca. 800 Jahren die Anasazi. Die von Ihnen errichteten, teilweise mehrstöckigen Höhlenbauten befinden sich teilweise mitten in den Steilwänden und sind von außen sehr schwer zugänglich. Wir haben auf unserer Rundtour unter anderem das Spruce Tree House und den Cliff Palace, der mit einer Breite von über 100 Metern die größte Siedlung darstellt, besucht. Dabei gab es im Rahmen einer geführten Tour eine Menge interessanter Infos über die Lebensweise der Anasazi zu hören.

Four CornersGegen 16:00 sind wir weiter Richtung four Corners gefahren - einem Flecken mitten in der Wüste, an dem die vier Bundesstaaten Arizona, Colorado, New Mexico und Utah aneinanderstossen. Gegen einen kleinen Obolus (Indianergebiet!) könnt ihr dort ein typisches Tourifoto schiessen, bei dem ihr alle 4 Staaten gleichzeitig berührt. Haben wir natürlich auch getan... .

Mexican HatDanach ging's dann ab durch die Wüste Richtung Mexican Hat. Kurz vor diesem Ort fängt das Navajo-Reservat an. Den Indianern wurde damals wirklich das fruchtbarste und lebenswerteste Stück Wüste angedreht. So muß es auf dem Mars aussehen! Allerdings wurden die Felsformationen immer spektakulärer, je mehr wir uns dem nächsten Höhepunkt, dem Monument Valley, näherten.

Sonnenuntergang nahe Mexican HatMexican Hat ist ein kleiner Ort mit einem schönen Holz-Motel (welches erstaunlich günstig war) und nur wenige Meilen vom Monument Valley entfernt. Der Ort hat seinen Namen von einem Felsen, der wie ein umgedrehter mexikanischer Sombrero aussieht. Auch sonst ist die Gegend gerade wegen ihrer Unwirtlichkeit sehr beeindruckend. Beim Sonnenuntergang scheinen die rötlichen Felsen tatsächlich zu leuchten und es entstehen immer neue, faszinierende Schattenspiele. Wie überwältigt würden wir dann erst vom Monument Valley sein?

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