| Fahrtroute: |
Von Cortez zunächst den Hwy 160 Richtung
Süden an Foru Corners vorbei. Bei Mexican Water nach Norden
bid zum Hwy 163. Diesen in westlicher Richtung bis Mexican Hat.
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| Unterkunft: |
wunderschön gelegenes Blockhaus-Motel
- Mexican Hat,UT - ordentliches Motel am Hwy 163 am Ortsrand.
Preis 50$.
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Da
die Fahrt innerhalb des Mesa Verde Parks bis zum Visitor Center ca.
30 Minuten dauert, sind wir an diesem Tag bereits um 7:00 gestartet.
Auf dem Hinweg haben wir die Gelegenheit genutzt und beinahe alle Outlooks
und Viewpoints nahezu menschenleer vorgefunden. Aber Vorsicht: der höchste
liegt immerhin 2521 Meter hoch - die Temperaturen waren nahe dem Gefrierpunkt!
Der
Mesa Verde Park ist eigentlich ein Hochplateau, das von tiefen Canyons
durchzogen ist. Auf dem Plateau und in den Steilwänden der Canyons
lebten vor ca. 800 Jahren die Anasazi. Die von Ihnen errichteten, teilweise
mehrstöckigen Höhlenbauten befinden sich teilweise mitten
in den Steilwänden und sind von außen sehr schwer zugänglich.
Wir haben auf unserer Rundtour unter anderem das Spruce Tree House und
den Cliff Palace, der mit einer Breite von über 100 Metern die
größte Siedlung darstellt, besucht. Dabei gab es im Rahmen
einer geführten Tour eine Menge interessanter Infos über die
Lebensweise der Anasazi zu hören.
Gegen
16:00 sind wir weiter Richtung four Corners gefahren - einem Flecken
mitten in der Wüste, an dem die vier Bundesstaaten Arizona, Colorado,
New Mexico und Utah aneinanderstossen. Gegen einen kleinen Obolus (Indianergebiet!)
könnt ihr dort ein typisches Tourifoto schiessen, bei dem ihr alle
4 Staaten gleichzeitig berührt. Haben wir natürlich auch getan...
.
Danach
ging's dann ab durch die Wüste Richtung Mexican Hat. Kurz vor diesem
Ort fängt das Navajo-Reservat an. Den Indianern wurde damals wirklich
das fruchtbarste und lebenswerteste Stück Wüste angedreht.
So muß es auf dem Mars aussehen! Allerdings wurden die Felsformationen
immer spektakulärer, je mehr wir uns dem nächsten Höhepunkt,
dem Monument Valley, näherten.
Mexican
Hat ist ein kleiner Ort mit einem schönen Holz-Motel (welches erstaunlich
günstig war) und nur wenige Meilen vom Monument Valley entfernt.
Der Ort hat seinen Namen von einem Felsen, der wie ein umgedrehter mexikanischer
Sombrero aussieht. Auch sonst ist die Gegend gerade wegen ihrer Unwirtlichkeit
sehr beeindruckend. Beim Sonnenuntergang scheinen die rötlichen
Felsen tatsächlich zu leuchten und es entstehen immer neue, faszinierende
Schattenspiele. Wie überwältigt würden wir dann erst
vom Monument Valley sein?