USA-Flagge

Urlaubs-Tips USA

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Als wir zum ersten Mal die Staaten besucht haben, hatten wir das Glück vor Ort einen Freund von mir bei seinem Studienaufenthalt besuchen zu können. Ohne seine Hinweise wären wir wohl schon direkt zu Anfang in einige Fallen hineingeraten (Danke Hirschi!). Aus diesem Grund erfolgt hier eine Zusammenfassung der (für uns) wichtigsten Hinweise, die nicht unbedingt in jedem Reiseführer stehen. Sucht euch einfach die passenden Themen heraus...

Wichtig ist vielleicht noch, daß wir bislang eigentlich nur die südlichen Staaten besucht haben. Selbst dabei haben wir krasse Gegensätze zwischen z.B. Florida und Kalifornien festgestellt. Wer also bereits in N.Y., oder Chicago war, wird ganz bestimmt in einigen Punkten ganz andere Meinungen haben - vielleicht mailt ihr uns die ja mal.

 

Jetzt aber los zu folgenden Themen:

Reisezeit , Flug , Autofahren , Einkaufen , Essen&Trinken , Unterkunft , Nationalparks , Gutscheine , Geld , Literatur/Karten(gedruckt)

 

 
Uhr

Reisezeit

Was ist die jeweils beste Reisezeit in die südwestlichen Staaten? Tja - da geben wir den meisten Reiseführern recht: Es sollte der Frühling, bzw. Frühsommer sein. Zum einen hat man dann in den Wüstenstaaten wie etwa New Mexico noch mit erträglichen Temperaturen (30° C) zu tun. Zum anderen ist der mitlerweile recht heftige Touristenstrom dann noch nicht zu krass. In den Monaten Juni-August haben die Amis selbst auch ihre Urlaubssaison, so daß z.B. der Grand Canyon wohl noch überlaufener ist als bei unserem Besuch Mitte Mai. Noch früher im Jahr (etwa März) kann es euch passieren, daß eine Reihe von Pässen in die Canyonlands noch geschlossen sind, bzw. daß ihr dort 'mal eben' vom Schnee überrascht werdet - immerhin liegen einige der Nationalparks ca. 2500 Meter über NN!

Sonderfall Florida: hier ist eigentlich immer Saison, außer daß man im Herbst vielleicht nicht unbedingt einen der regelmäßig auftretenden Hurricans erwischen sollte... . Was Wetterphänomäne betrifft, kann auch der Süden (Texas & Louisiana) von Tornados heimgesucht werden. Diese treten jedoch meistens gerade im Frühsommer auf, sind aber zumeist regional eng begrenzt.

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Uhr
Flugzeug

Flug

Will man nicht an einer komplett durchorganisierten Rundreise eines Anbieters teilnehmen, so kann man für einen USA-Aufenthalt recht einfach Flug, Auto und Übernachtungsmöglichkeiten getrennt buchen. Leider sind die Preise für USA-Flüge in letzter Zeit extrem gestiegen. Die günstigsten Angebote erhaltet ihr im allgemeinen jedoch bei den amerikanischen Gesellschaften wie United Airlines oder Continental Airlines. Eine Reihe von Reisebüros hat sich auf die Vermittlung solcher Nur-Flug-Buchungen spezialisiert. Es ist meistens auch kein Problem einen unterschiedlichen Ankunfts- und Abflugsort zu wählen. Erst so lassen sich auch längere Touren durch mehrere Bundesstaaten bewältigen.

In unserem Beispiel von 1999 haben wir Miami als Ankunfts- und L.A. als Abflugort gewählt. Die Preisermittlung bei United war denkbar einfach: Hin+Rückflug-Preis nach Miami plus dem nach L.A. geteilt durch 2! Ohne irgendwelche Sonderaufschläge oder so... .

Woran man auf jeden Fall denken sollte, ist die frühzeitige Rückmeldung ('reconfirm our flight') bei der Fluggesellschaft ca. 3-5 Tage vor dem Rückflugtermin. Im Gegensatz zu einem Charterflug geschieht dies bei Eigenregie nämlich nicht automatisch! Solltet ihr erst am (vor-)letzten Tag einer Reise am Zielort ankommen, so ist dies auch kein Problem: Die Rückmeldung kann an jedem Schalter der entsprechenden Gesellschaft an jedem Flughafen erfolgen (evtl. schon bei der Ankunft). Und stellt euch bloss nicht in die Schlange - solche Kleinigkeiten werden auch mal eben am first-class-Schalter erledigt... .

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Flugzeug
Auto

Autofahren

Amerika ohne Autos...? Undenkbar !!! Falls ihr nicht einen Pauschaltrip an Florida's Strände buchen wollt oder euer Quartier direkt in Manhattan bezieht, kommt ihr um einen Wagen einfach nicht herum. Die Entfernungen sind - selbst wenn man 'nur mal um die Ecke' will - einfach vieeeel zu gross. Ein Beispiel: Disneyland (Anaheim,CA) liegt etwa 50 Kilometer außerhalb von L.A. - keine Bahnverbindung zu sehen. Allerdings ist das Autofahren drüben wirklich viel entspannter als bei uns, da alles auf gute Erreichbarkeit ausgerichtet ist.

Für Rundreisende stellt sich also höchstens noch die Frage, ob's ein Wohnmobil oder Mietwagen&Motels sein sollen. Da wir bislang immer letztere Variante gewählt haben, beziehen sich die folgenden Hinweise also ausschließlich auf PKWs.

Ihr solltet in jedem Fall einen Mietwagen schon in Deutschland buchen - die Preise der großen Anbieter (Alamo, Sixt, Budget, Hertz) sind im Katalog deutlich günstiger als vor Ort. Welche Fahrzeugklasse ihr wählt, hängt natürlich von der Anzahl der Personen, aber auch vom Reiseziel ab. Wir haben z.B. die Erfahrung gemacht, daß in L.A. überhaupt keine Kleinwagen vermietet werden. Da die Verleihfirmen jedoch verpflichtet sind, die gebuchte Größe bzw. eine größere Klasse zur Verfügung zu stellen, haben wir anstelle des gebuchten Kleinwagens einen 'normalen' Mittelklassewagen erhalten, der ansonsten schlappe 120,- DM je Woche teurer gewesen wäre.

Eine interessante Alternative zu echten Kleinwagenpreisen stellen auch die von Budget angebotenen Pick-Ups dar. Diese haben genug Platz für 2 Erwachsene mit viel Handgepäck im Innenraum, sowie eine verschliessbare Metallklappe auf der Ladefläche. Außerdem sitzt man in den Teilen auf gleichberechtigter Höhe zwischen den ganzen Pick-Ups und Geländewagen die drüben einen Marktanteil von fast 50% haben. Ob's das Angebot bei Budget noch gibt (andere Vermieter haben teilweise Geländewagenpreise dafür verlangt!) müsst ihr mal nachhaken.

Das Preisniveau ist in Florida mit Abstand am niedrigsten - Kalifornien geht auch noch, der Rest wird teurer. Dabei ist einzig und allein der Bundesstaat der Anmietung von Interesse. Wo ihr den Wagen abgebt, ist für die Preisermittlung nebensächlich. Allerdings - großer Nachteil - ist bei Einwegmieten über Staatsgrenzen hinweg bei allen Vermietern ein satter Aufschlag fällig. Dieser wird immer in US$ berechnet und lag 1999 zwischen 250$(z.B. Budget) und 500$(fast alle anderen). Um in den Genuß eines Mietwagens zu kommen, soltet ihr allerdings mindestens 21 sein und eure Kreditkarte nicht vergessen.

Die Benzinpreise halten sich drüben in Grenzen. Es gibt zwar ein klares West-Ost-Gefälle, doch sind Preise um die 50 Cents je Liter durchaus zu verkraften, oder? An den Highways findet ihr meistens alle 30 Meilen eine Ansammlung von 2-3 Tankstellen begleitet von einigen Burgerbuden und ein paar Motels. Übrigens ist es an einigen Tankstellen notwendig vor dem Tanken seine Kreditkarte beim Kassierer zu hinterlegen. Allerdings steigt die Zahl der Zapfsäulen mit eingebautem Kreditkartenautomaten immer weiter an.

Ein paar Unterschiede bei den Verkehrsregeln gibt es auch noch: so gilt es in L.A. (und anderswo) die vorgeschriebenen Parkzeiten penibel einzuhalten, da alle paar Minuten eine Art Blockwart vorbeifährt um euch ein 50$-Knöllchen an den Wagen zu heften. Ungewohnt sind auch die Ampeln, die hinter(!) einer Kreuzung stehen, was wir erst im letzten Augenblick gesagt bekamen... . Tempokontrollen finden wie bei uns auch statt, nur daß die Geldstrafen etwas saftiger ausfallen - Faustregel: US$ statt DM!

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Auto
Motel

Unterkunft

Die alte Regel, daß die Unterkunft besser direkt vor Ort gebucht wird, stimmt z.Zt. nur noch bedingt. Klar, bei spontanen Rundreisen bleibt einem fast nichts anderes übrig als direkt im Motel/Hotel nachzufragen. Doch auch für die großen Motelketten wie z.B. Best Western gibt es preislich interessante Gutscheinkataloge, die in Häusern der jeweiligen Kette eingelöst werden können. In Zeiten eines steigenden Dollarkurses (und die herrschen seit 1997!) können die Reiseveranstalter ihre Kontingente meistens günstiger einkaufen, als die Unterkünfte dies an Ort und Stelle anbieten. Der Nachteil ist allerdings, daß man sich auf eine bestimmte Hotelkette festlegen- und seine Übernachtung min. 24h vorher anmelden muß. Für attraktive Lagen (Grand Canyon oder Frisco) muß dies gar Monate vorher geschehen! Völlige Individualität bieten da wirklich nur am Übernachtungstag gebuchte Motels. Wir haben dies eigentlich immer so gehalten und mussten selten mehr als ein Haus ansteuern (im Mai!).

Die Qualität der Motels schwankt bei vergleichen Preisen (40-80$ je nach Lage) zwischen Luxusherberge (in Las Vegas), ordentlichem Standard (B.W, oder Comfort Inn) und Kakerlakenbude (allerdings die Ausnahme). Die meisten Motels sind jedoch ordentlich eingerichtet (2 Betten a 140-160cm und Kühlschrank, bzw. Ice-machine).

Vorausbuchen solltet ihr in jedem Fall, wenn ihr eure Übernachtungsziele schon im Voraus kennt. So haben wir beispielsweise im Ramada Inn in Miami Beach zu zweit 64,- DM gezahlt. Vor Ort wären immerhin 59$ fällig gewesen! Allerdings wird bei Vorausbuchungen je Person abgerechnet, während es drüben keinen interessiert, ob ihr zu zweit oder zu viert in einem Zimmer haust... .In jedem Fall Vorbuchen solltet ihr die Unterkünfte am Ankunfts- und Abflugstag, da ihr erstens meistens erst gegen Abend ankommen werdet und zweitens oft schon früh morgens in den Flieger müsst und der Wagen muß ja auch noch weg... .

Auf sehr vielen Homepages werden die Coupon- oder Gutscheinheftchen angesprochen, in denen einige Motels mit verbilligten Übernachtungen werben. Nun, diese Gutscheine existieren wirklich! Ihr findet sie oft in Fast-Food-Läden, oder Supermärkten. Einzige Einschränkung: obwohl wir sie fieberhaft gesucht haben, konnten wir sie eigentlich nur in den Südwest-Staaten finden (insbesondere CA,NV,AZ,CO). Die Ersparnis lag zwischen 1.50$ (lachhaft) und immerhin 10$! Hemmungen vor dem Einsatz braucht ihr dabei nicht zu haben - sie wurden bei uns immer ohne Worte bei der Hotelbuchung entgegengenommen und akzeptiert. Die Heftchen sind auch sehr praktisch um sich bereits vorweg über das Preisgefüge in einem Ort zu informieren.

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Motel
Burger

Essen&Trinken

Zum Pro und Contra von Fast-Food verliere ich besser keine großen Worte: liebt es oder hasst es, aber essen müsst ihr's sowieso!!!

Es gibt jedoch einige regionale Unterschiede: außer in Kalifornien ist das Preisniveau in den großen Ketten (die mit dem 'M' oder etwa Würger King) vergleichbar mit dem bei uns. D.h. ein ordentliches Burgermenü kostet ca. 4$. Allerdings gibt es eine ganze Reihe weiterer interessanter Fast-Food-Ketten, in denen vom Bagel (eine Art ringförmiges Milchbrötchen) über Yoghurts bis hin zu Asia-Food fast alles angeboten wird. Kalifornien (und gerade L.A.) stellt einen Sonderfall dar. Einerseits tobt hier seit Jahren ein erbitterter Preiskrieg im Burgerbereich (Whopper für 1$ - BigMac-Menüs für 2$ - an Aktionstagen für knapp die Hälfte!). Andererseits könnt ihr dort asiatisches Fast-Food in ordentlichen Protionen für ca. 4$ erhalten - inklusive Softdrink!

Thema Getränke: in fast allen Restaurants werden Kaffee&Cola nur einmal bezahlt und können anschließend beliebig oft aufgefüllt werden ('refill'). Wer jedoch ein leckeres Bier oder Glas Wein haben möchte wird oft enttäuscht: entweder hat das Restaurant keine Lizenz dafür, oder ihr erhaltet Bier aus der Flasche (samt übergestülptem Glas) oder Wein zum Weinen ....

Neben dem ganzen Fast-Food könnt ihr natürlich auch die regionalen Spezialitäten geniessen. So bietet etwa die Cajun-Küche (Louisiana) Fisch in ganz hervorragender Zubereitung. Oder ihr geht in Texas in ein ordentliches Steakhouse, wo ihr zu Preisen um die 20$ eine Steak-Combo erhaltet von der Arnold und Stallone zusammen satt werden! Gute Hinweise auf ordentliche Restaurants finden sich ein vielen Reiseführern.

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Burger
Einkaufswagen

Einkaufen

Yeah - der Euro hat zwar lange Zeit schlappgemacht, aber jetzt (Anfang 2004) steht er bei über 1.25 und damit sind dann Dinge wie Sportswear oder Elektronik doch zwischen 20 und 30 % günstiger als hier. Auch Zigarrenfans sollten sich dort mal umschauen - Ersparnis ca. 50%. Achtet nur auf den Zoll, der Euch bei zu grossen Mengen ggf. etwas abknöpfen will ...

Ach ja - für DM-Fans: ein Kurs von 1.25 entspricht ca. dem alten DM/Dollar-Kurs von 1.56 - historische Bestwerte lagen bei unter 1.40 (was dann auch einem Euro-Kurs von 1.40 entspricht ...).

Ausserdem bekommt man drüben fast alles, was mal angesagt sein wird immer noch ein wenig früher als hier, so daß ihr in den riesigen Shopping-Malls, oder den Factory-Outlets trotz allem fündig werden könnt. Gerade die Factory Outlets findet ihr teilweise am Ende der Welt direkt neben einigen Fast-Foods und Tankstellen. Eine der einsamsten ist wohl nahe Barstow,CA zu finden - ca. auf halber Strecke zwischen L.A. und Las Vegas mitten in der Wüste!

Recht praktisch ist auch die Tatsache, daß fast alle Supermärkte mindestens von 6:00 bis 22:00 Uhr geöffnet haben. Oft findet ihr sogar einen 24 hour-opened shop. Solltet ihr dort jedoch alkoholische Getränke (auch Bier!) kaufen wollen, so müsst ihr entweder nach Mitte 30 oder älter aussehen, oder euren Reisepaß bereit halten. Drüben wird jeder der nur entfernt in die Nähe von 21 kommt streng kontrolliert!

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Einkaufswagen
Nationalpark

Nationalparks

Wer kennt sie nicht? Die großen Nationalparks der USA. Eindruckvolle Landschaften pur! Wenn ihr schon zwischen 10- und 20000 Kilometer durch die Luft fliegt, solltet ihr euch in jedem Fall einige davon ansehen. Fast in jeder Gegend gibt es welche, ob es nun die Everglades in Florida, der Yosemite in Kalifornien, oder der Grand Canyon in Arizona ist. Auch im Norden gibt's eine ganze Menge davon - dort waren wir allerdings bislang noch nicht.

Solltet ihr eine Rundreise unternehmen wollen, so werdet ihr so oder so einige dieser Parks besuchen. Damit ihr nicht überall erneut Eintritt (jawohl - irgendwovon müssen die Parks ja finanziert werden) bezahlen müßt, solltet ihr euch gleich im ersten Park den 'Golden Eagle Pass' kaufen. Dieser kostet 50$ und berechtigt euch 12 Monate lang zum freien Eintritt in alle staatlichen Nationalparks der USA. Bereits nach 2-3 Parks hat er sich rentiert - wenn ihr in einem Park mehrere Tage bleibt natürlich schon eher. Ausgenommen sind davon allerdings Parks wie das Monument Valley, das im Reservat der Navajos liegt. Der Eintritt von 6$ hält sich aber in Grenzen.

Da es bei den Nationalparks einige echte Berühmtheiten gibt, solltet ihr natürlich nicht erwarten zur Hochsaison im August einen menschenleeren und unberührten Grand Canyon vorzufinden. Dort (und in einigen anderen Parks) werdet ihr an den meisten Aussichtspunkten mit Menschenmassen konfrontiert wie sonst nur beim Einkaufen am Samstag vor Weihnachten... . Trotzdem kann man in jedem Park ruhige Ecken finden, sofern man einen der zahlreichen Wanderwege etwas weiter als bis zum ersten Aussichtspunkt beschreitet. Solltet ihr sogar in der Vor- oder Nachsaison dort hin kommen, so könnt ihr z.B. im Monument Valley minutenlang ohne Störung das grandiose Echo-ho-ho-ho-ho-ho-ho-ho... ausprobieren, ohne dabei jemandem zu begegnen. Eine weitere Hilfe stellt ein zeitiger Aufbruch am frühen Morgen dar.

Der starke Touristenstrom wirkt sich natürlich auch auf die Motels der Umgebung aus, so daß ihr an sehr überlaufenen Parks entweder schon ein paar Monate vorher eure Unterkunft reservieren solltet, oder aber eine längere Anreise in Kauf nehmen müßt. Von Flagstaff, dem Unterkunftsquartier des G.C. bis zum South Rim des Canyons sind es etwa 2 Stunden Autofahrt!

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Nationalpark
Cash

Geld

Eines vorneweg: ohne Kreditkarte seid ihr drüber ein unwürdiger Nichts! Leider musste ich dies selbst erleben, als Liane und ich (damals allerdings noch unverheiratet) einen Mietwagen in L.A. auf 2 Fahrer versichern wollten. Ohne Kreditkarte wollte die recht uneinsichtige Dame mir leider keinen Versicherungsschein ausstellen, so daß Liane die nächsten 2 Wochen alle Strecken alleine fahren durfte... . Auch die meisten Hotels/Motels verlangen beim Check-in eine Karte um eure Bonität sicherzustellen.

Wenn ihr dann also eine Kreditkarte mithabt (bitte keine EC-Karte - drüben unbekannt), könnt ihr eigentlich fast alles damit bezahlen. Aber eben nur fast! Bei den kleinen Dingen wie 'ner Burgerbude oder einem Eisverkäufer fängts dann schon an mit Bargeld. Selbst der Verkäufer des Golden-Eagle-Passes im Mesa Verde Nationalpark wollte die 50$ in Cash sehen!

Die recht häufig zu lesenden Tips, nur eine handvoll Dollars in Cash- und den Rest als Traveller's Checks mitzunehmen können im übrigen auch leicht nach hinten losgehen. In Kalifornien sind die Dinger so gut wie unbekannt - in einem Supermarkt dauerte es einige Minuten, bis sich der Supervisor durchgerungen hat, diesen zu akzeptieren. Einem Freund ging es in einer regulären Bank (die recht kurze Öffnungszeiten haben) ähnlich. Von Vorteil ist also eine Kreditkarte mit Geheimnummer, mit der ihr an jedem Automaten etwas Cash ziehen könnt!

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Cash
Buch

Literatur/Karten(gedruckt)

Es gibt unzählige Reiseführer, Insiderbroschüren und Straßenkarten zu den USA, von denen bestimmt unheimlich viele sehr gut sind und euch weiterhelfen. Die hier aufgeführten müssen also nicht die besten sein, stachen aber bei unserer Vorbereitung aus dem Sortiment hervor und seien deshalb empfohlen. Ein Tip: schaut bei den Strassenkarten ruhig mal nach der Ausgabe von Vorjahr. Diese werden in großen Buchhandlungen manchmal zu Spottpreisen veräußert. Sehr viele Änderungen stehen meistens nicht drin, oder kauft ihr euch zu Hause jedes Jahr einen neuen Autoatlas?

Reiseführer:

- Südwesten USA - 22 Routen durch den Südwesten; Horst Schmidt-Brümmer und Karl Teuschl; Vista Point; ISBN 3-88973-320-4; Preis ???; basiert auf einer ausgedehnten Rundreise. Es sind Übernachtungsmöglichkeiten und Restauranttips inkl. Preisniveau angegeben. Zu vielen Attraktionen stehen kurze Erläuterungen.

- Die schönsten Autorouten durch die USA; Hans-R. Grundmann;Dumont Reisetaschenbücher; ISBN 3-7701-2443-X; Preis ??? (haben wir für DM 15,- erstanden da von 1996; Es sind 3 Routen quer durch die USA beschrieben, von denen sich zwei zu Teilen mit unserem Plan deckten. Geht mehr in die Tiefe anstatt mit vielen Infos zu glänzen.

- New Orleans; Stefan Nink; Dumont Verlag; ISBN 3-7701-4656-5; Preis DM 12,90; kompakter Stadtguide mit Stadtplan und vielen Tips - für einen Kurzaufenthalt völlig ausreichend.

- Polyglott Florida; Terry Hill Pickett; Polyglott Verlag; ISBN 3-493-60855-1; Preis DM 7,80; kompakter Reiseführer mit vielen Informationen und Tourvorschlägen. Enthält zu vielen Orten Minikarten zur Orientierung.

- APA Guide Kalifornien; John Wilcock und Martha Ellen Zenfell; APA Publications; ISBN 3-8268-1451-7; Preis DM 49,-; Umfangreicher Führer mit vielen Hintergrundinformationen und wenigen Hotel- und Restaurant-Tips.

 

Strassenkarten:

- Rand McNally Road Atlas; Rand McNally & Company; ISBN: 0528841254; 10.95$; Standardwerk.

- National Geographic Road Atlas; GeoSystems; ISBN: 1572625465 ;normalerweise 16.99$, haben wir für DM 10,- als Vorjahresversion erworben. Gefiel uns besser als der Rand McNally.

- Vor Ort helfen euch teilweise die Coupon-Heftchen mit Motelangeboten weiter, da zu allen Motels eine Wegbeschreibung, bzw. eine Lageskizze gegeben wird.

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Buch